Verleihung des Elbschwanenordens 2015

Verleihung des „Elbschwanenordens 2015“ des Vereins Deutsche Sprache an den Schriftsteller Arno Surminski am 16.9.2015 im Vortragssaal des Gästehauses der Universität Hamburg

Arno Surminski, Träger des Elbschwanenordens 2015

Arno Surminski, Träger des Elbschwanenordens 2015

Arno Surminski gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Schriftstellern im deutschen Sprachraum. Seit 1974 hat er in seinen zahlreichen Romanen, Erzählungen und Kinderbüchern das Ringen

der Menschen mit den Widrigkeiten des Lebens dargestellt, zumeist aus der Sicht der kleinen Leute und vor dem Hintergrund der Erinnerung an seine ostpreußische Heimat und an das Schicksal der Vertriebenen und Flüchtlinge. Dazu gehören Romane wie „Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland?“ (1974), „Polninken oder Eine deut­sche Liebe“ (1984), „Sommer Vierundvierzig oder Wie lange fährt man von Deutschland nach Ost­preu­ßen?“ (1997), „Vaterland ohne Väter“ (2004) und „Winter Fünfundvierzig oder Die Frauen von Palmni­cken“ (2010).

Achim Reichel, Vorjahres-Preisträger, absolviert seine Laudatio auf den diesjährigen Preisträger singender Weise, hier mit „Ännchen von Tharau“

Achim Reichel, Vorjahres-Preisträger, absolviert seine Laudatio auf den diesjährigen Preisträger singender Weise, hier mit „Ännchen von Tharau“

Dabei geht es ihm vor allem um die läuternde Kraft der Wahrheit, die Versöh­nung und die Überwindung von Trauer und Hass durch den Blick auf das allgemein Menschliche. Dafür wird die VDS-Regionalgruppe Hamburg ihn mit dem „Elbschwanen­orden 2015“ auszeichnen.

Die Bezeichnung „Elbschwanenorden“ geht zurück auf die 1658 von Johann Rist in Wedel bei Hamburg gegründete Literatenvereinigung.

Mit dem „Elbschwanenorden“ ehrt die VDS-Regionalgruppe Hamburg seit 2005 Personen und Institutionen aus der Hamburger Region, die sich um Pflege und Förderung der deutschen Sprache in besonderer Weise verdient gemacht haben. Bisher wurden die Hamburger Wasserwerke, der Autor und Journalist Hermann Schreiber, das Altonaer Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dr. Rainer Moritz (Literaturhaus Hamburg), die Stadtreinigung Hamburg, der Literaturkritiker und Autor Dr. Hellmuth Karasek, die Asklepios-Klinik Hamburg-Wandsbek und der Sänger und Liedermacher Achim Reichel ausgezeichnet.

Die Laudatio hielt der Preisträger des Vorjahres, Achim Reichel. Anstelle einer Rede würdigte er der diesjährigen Preisträger durch den Vortrag einiger Lieder(Ännchen von Tharau) und Balladen (John Maynard).

Die Bücherei Heymann präsentiert anlässlich dieser aktuellen Ehrung auf einem Extratisch ausgewählte Titel von Armin Surminski.

v.l.n.r. Erhard Felske, Anke Rannegger und Matthias Dworzack von der Johann-Rist-Gesellschaft gratulieren Arno Surminski mit einem Rist-Medaillon

v.l.n.r. Erhard Felske, Anke Rannegger und Matthias Dworzack von der Johann-Rist-Gesellschaft gratulieren Arno Surminski mit einem Rist-Medaillon

Der Text wurde dem Wedel-Schulauer-Tageblatt entnommen, welches ihn freundlicherweise zur Verfügung stellt. [Link]

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.